Das wahre Glück

Wir sind alle gleich in unserem Wunsch glücklich zu sein. Der Unterschied liegt in den Dingen in denen wir dieses Glück suchen.

Wir glauben, dass es von außen kommt. Von unseren äußeren Umständen: unseren Freunden, unserem Partner, unserem Aussehen. Die Liste ist endlos.

Wenn wir es nur schaffen würden diese Umstände nach unserem Wunsch zu formen, wären wir glücklich. Und so richten wir unser Leben ein: mehr von den guten Dingen und weniger von den Schlechten.

Dabei übersehen wir, dass das Glück von uns kommt und dass es bereit ist jederzeit hervorzukommen, wenn wir es nur lassen würden. Aber meistens sind wir viel zu beschäftigt damit unsere Umstände zu formen.

Dieses Missverständnis sitzt tief. In uns allen. Und wird von so gut wie jedem Buch, jedem Film und jeder Serie bestätigt.

Und auch wenn man es eigentlich weiß, vergisst man es immer wieder.

Ich war letzten Sonntag mit einer guten Freundin und ihrem Hund spazieren. Es lag Schnee, die Sonne hat geschienen und wir haben über Gott und die Welt geredet.

Als ich zuhause ankam, war ich rundum zufrieden und von einem tiefen Glücksgefühl erfüllt. Und sofort fing mein Verstand an: „Wow, das war toll. Ich sollte mir einen Hund anschaffen und jeden Morgen spazieren gehen, dann wäre ich glücklicher.“

Es klingt plausibel oder?

Was wirklich passiert ist, ist dass meine Gedanken zur Ruhe gekommen sind. Ich habe keine Alltagssorgen oder unerledigte to-do-Listen gewälzt. Ich habe einfach nur den Moment genossen und so konnte ich das Glück und die Zufriedenheit spüren, die sonst oft von Gedanken überdeckt werden.

Das war kein bewusster Prozess, sondern ist einfach so passiert.

Glück und Zufriedenheit sind immer da. Sie können nur nicht immer erlebt werden, weil oft unsere Gedankenwolken zu dicht sind. Und das ist auch in Ordnung. Aber egal wie bewölkt es ist, darunter scheint immer die Sonne, auch wenn wir sie manchmal nicht sehen können.

Das wahre Glück kommt von innen. Es ist schon da und wird es immer sein.