The peach who thought she had to be a coconut

von Terry Rubenstein

Das Buch liest sich schnell, da man in der kurzweiligen Erzählart der Autorin versinkt und der Text von vielen anschaulichen Bildern untermalt wird. Obwohl das Buch kurz und knapp geschrieben ist, spricht die Autorin eine ganze Bandbreite an wichtigen Themen an.

Sie stellt und beantwortet die Frage woher unsere Resilienz kommt: Unsere Fähigkeit auch schwierige Situationen zu meistern und über harte Lebensumstände und -wendungen hinweg zu kommen.

Sie zeigt außerdem auf, dass es überhaupt keinen Sinn macht negative Gedanken durch positive Gedanken zu ersetzen oder unsere Gedanken zu beeinflussen. Etwas dass gängige Selbsthilfe-Ratgeber oft versuchen. Stattdessen zeigt sie woher unsere Gedanken und unsere Gefühle kommen und wie wir unserer Zufriedenheit und Resilienz oft selbst im Weg stehen, wenn wir versuchen sie zu ändern oder loszuwerden.

 

Do nothing!

Buch von Damian Mark Smyth

Ein wunderbares Buch, dass eine gute Einleitung über die Drei Prinzipien gibt und eine große Bandbreite an Themen behandelt: Beziehungen, Beruf, Eltern sein, Sucht, Sport, Geld und das alltägliche Leben.

Doch das beste finde ich die Botschaft, die es rüber bringt. Tue nichts, oder besser noch: es gibt nichts zu tun. Was für eine Befreiung.

Die Erkenntnis, dass wir unsere Realität durch unsere Gedanken wahrnehmen und erleben kann oft erst mal lähmend sein. Es bleibt das Gefühl „Und was mache ich jetzt damit? Wie stoppe ich die negativen Gedanken. Die Antwort ist: Nichts. Es gibt nichts zu tun. Niemand kann seine Gedanken stoppen. Wir Menschen nehmen nun mal unsere Realität so wahr und das ist auch gut so.

Und die gute Nachricht ist: Je weniger uns interessiert, was in unserem Kopf so los ist, desto mehr treten die Gedanken in den Hintergrund und wir leben unser Leben. Denn das Problem waren nie die Gedanken. Es war das was wir mit ihnen getan haben: Ihnen viel zu viel Gehör zu verschaffen.

The little book of big change

Buch von Dr. Amy Johnson

Dieses Buch ist, wie alles von Amy Johnson, klar und auf den Punkt gebracht. Sie findet einfache Worte und viele praxisnahe Beispiele, um zu erklären, was in uns vorgeht, wenn wir in alte Verhaltensmuster fallen.

Lasst euch nicht von dem Untertitel „The no-willpower approach to breaking any habit“ abschrecken. Es geht nicht nur um „große“ Gewohnheiten, wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Dieses Buch hilft bei allen Verhaltensweisen, die wir uns angewöhnt haben, um eine Leere zu füllen. Das kann shoppen, essen, sich Sorgen machen, Sex, rauchen, fernsehen, facebook, telephonieren usw. sein. All die Dinge, die wir nicht tun, weil wir gerade Lust darauf haben, sondern weil wir uns besser fühlen wollen. Weil wir ein negatives Gefühl haben, das wir nicht mehr aushalten können.

Die Autorin vermittelt eine unglaubliche Wärme und Geborgenheit. Man fühlt sich verstanden und ernst genommen und sie nimmt einem das Gefühl, das mit einem etwas nicht stimmt vollkommen.

Für jeden, der eine Verhaltensweise hat, für die er sich schlecht fühlt und die er gerne ändern würde und jeden der besser verstehen will, wie wir Menschen funktionieren.